Die Realität im Auge behalten

Die Realität im Auge behalten

eingetragen in: Featured, Saison 2016/17, Spieltage | 0

Es könnte nicht besser laufen bei unserer SG Dynamo Dresden!!

Der Verein ist schuldenfrei, unsere Mannschaft hat den Sprung in die zweite Liga geschafft und wird dieses Jahr mit dem Abstieg eher weniger zu tun haben. Ganz im Gegenteil, große Vereine wie Stuttgart oder Hannover, die als klare Aufstiegsfavoriten gehandelt werden, konnte man niederringen und ihnen die drei Punkte abjagen. Mittlerweile guckt jeder von uns mit einem Auge nach ganz oben und rechnet jedes Wochenende aufs Neue hin und her, ob es nicht vielleicht doch reicht, unter die ersten drei zu kommen. Na klar träumen wir alle von der Bundesliga, vielleicht mal dem Halbfinale im DFB Pokal oder von einem Pflichtspiel in Europa. Das was dort los wäre, hätte die Welt noch nicht gesehen, beziehungsweise gehört. Unsere Gesänge würden durch die größten Stadien Europas hallen. Wir dürfen aber bei der ganzen Träumerei nicht die Realität aus den Augen verlieren. Unser Etappenziel ist es, dieses Jahr nicht abzusteigen und uns kontinuierlich zu steigern. Der Weg ist das Ziel!!

Bei dieser großen Reise, die wir gerade erst angetreten haben, sollten wir dem Verein die nötige Unterstützung geben, die er verdient hat. Aber wie kann ich meinen Verein bei den großen schweren Aufgaben überhaupt unterstützen? Werde ich als Einzelperson bei 30.000 Zuschauern im Stadion denn überhaupt wahrgenommen? In den schwierigen Zeiten, wo große Firmen oder Einzelpersonen Vereine in kurzer Zeit bis in die Bundesliga führen, sollten wir alle zusammenhalten und unsere Werte, unsere Tradition und diese kleinen Details, wie die Atmosphäre im Rudolf-Harbig-Stadion verteidigen. Wir alle im Stadion müssen daran arbeiten, dass wir uns von den Kunst-und Plastikvereinen weiterhin unterscheiden. Die Stimmung hat trotz der guten Leistungen auf dem Rasen sehr nachgelassen. Dieser große Kampfgeist auf den Sitzplätzen bzw. Stehplätzen ist noch immer da und ich bin mir zu 100% sicher, dass wir alle zusammen die restlichen 5%, die den Jungs manchmal fehlen, geben können, um unserem großen Ziel ein Stück näher zu kommen. Jeder Einzelne kann sich Gehör verschaffen und den Verein auf seiner schweren Reise unterstützen. Wir alle müssen es bloß wollen. Also Schluss mit den Taktikdiskussionen, dem Gemeckere über die Schirileistung oder dem verlorenen Zweikampf, sondern hoch vom Platz und einfach mal den gewonnen Zweikampf im Mittelfeld feiern, als wäre gerade ein Tor gefallen. Genau diese kleinen Details bekommen die Jungs auf dem Rasen mit. Wenn wir alle voll dabei sind und von den Rängen die nötige Unterstützung zukommen lassen, sind wir eine uneinnehmbare Festung.  Es gibt so viele Vereine, die von dieser Lautstärke in unserem Stadion weiche Knie bekommen, weil sie so etwas noch nicht erlebt haben. Die in kurzer Zeit ihre Taktik völlig über Bord werfen, weil der DYNAMO WECHSELGESANG so LAUT ist, dass ihnen die OHREN ABFALLEN, weil jeder im Stadion aufsteht, wenn die Aufforderung von den Stehplätzen kommt, weil jeder die Lieder bis in die letzte Ecke des Stadions trägt, weil jeder Dynamofan brennt und seiner Mannschaft die nötigen 5% mitgeben oder einfach dem Gegner die 5% abjagen will. Wir müssen aufwachen aus unserem Winterschlaf, der Frühling ist da. Schluss mit dem Zittern, lasst Luft in die Lungen und haut ein ordentliches, lautes DYNAMO raus. Unser Pfund ist unsere Lautstärke, unser Fanatismus. Dieses andere Denken, diese besondere Atmosphäre, das wollen wir erhalten und ausbauen, denn das ist unser Beitrag, den wir für unsere SG DYNAMO DRESDEN leisten. Auf geht’s DYNAMOFANS, eure Mannschaft braucht euch.

Lehmi, ULTRAS DYNAMO!